Das Dorf am "Tor zum Pfälzerwald"

Wo man von der pfälzischen Mittelhaardt her das sich weit öffnende Speyerbachtal betritt, treffen wir schon bald danach auf das "Tor zum Pfälzerwald". Unmittelbar an diesem östlichen Eingang zum Naturpark und Biosphärenreservat Pfälzerwald sowie zur Verbandsgemeinde Lambrecht liegt in seinen Talwinkel geschmiegt das "Nonnental" (siehe -->Thema spezial). Mit dieser Enklave am Ostrand seiner insgesamt 379 ha umfassenden Gemarkung, die die Siedlung Dörrental (Osthälfte) als weitere Enklave nach Westen hin begrenzt, beginnt Lindenberg, das sich von hier westlich, an der Bundesstraße (B39) entlang, mit den ehemaligen Betriebsarealen der "Färberei Meier" bzw. der "Alten Maschine" und der Papierfabrik "Knoeckel, Schmidt & Cie." bzw. der "Neuen Maschine", weiter fortsetzt, um dann, nach ca. 150 m von ihrer Abzweigung von der B39 die Kreisstraße (K16) aufwärts, seinen eigentlichen dörflichen Siedlungskern auszubilden. 

Dieser erstreckt sich in einem von Süd nach Nord ausgerichteten Seitental des Speyerbachtales, wo die 1156 Einwohner Lindenbergs (Stand 30.06.08) auch überwiegend leben. Hauptverkehrsader der dörflichen Siedlung bildet die Hauptstraße, die mit ihrem südlichsten Abschnitt erst "Klein-Lindenberg" mit seinem "Neubaugebiet Südliche Hauptstraße" durchzieht, sich danach mit der K16 kreuzt, um dann durch (das große) Lindenberg, als Hauptteil des Dorfes, ihren Weg zu bahnen.

   Geschnitztes Wappen am Ortseingang

2. Eine "Dorftour" entlang der Hauptstraße

Wo die Hauptstraße bei der K16 ihren Einzug in (das große) Lindenberg hält, grüßt gleich das kunstvoll geschnitzte Ortswappen mit dem hl. Cyriakus darauf die Besucher und Gäste. Unmittelbar danach zeigen die beiden Gaststätten, "Haus Marliese" bzw. "St. Cyriakus Stube" und "Lindenburg", ihre Präsenz (derzeit leider vakant).

  

Gaststätte u. Pension "Lindenburg" sowie "Haus Marliese" bzw. "Cyriakusstuben" am Ortseingang

Von rechts tritt unmittelbar die "Teufelsschleife" (-->Thema spezial) als kleine Stichstraße an die Hauptstraße heran. Zwischen den Häuserlücken späht vom gegenüberliegenden Talhang die 1953 erbaute protestantische Kirche mit ihrem strahlendweißen Putz und ihrem markanten Turm mit Zwiebelhaube zu ihr und zur Hauptstraße herüber. Nur etwa 200 m weiter trifft letztere linkerseits auf die Straßenspinne, welche die Lambrechter Straße und die Spelzenackerstraße mit ihr verbindet. Diese prägt die gepflegte Grüninsel in ihrer Mitte und der schmucke Brunnen an ihrem Nordrand, hinter dem die große Parkanlage zum erholsamen Flanieren lädt.

                      

                             Grünanlage mit Rosenbeet und Brunnen mit Pergola bei der Straßenspinne 

Prächtige Lindenbäume als "lebende Namenspatrone des Dorfes" bilden nun die sehenswerte Galerie links der Hauptstraße. Zwischen ihnen hindurch gewähren sie den Blick auf die 1961 eingeweihte neue Grundschule. Wo danach die Turnhalle des TV Lindenberg, die Lindenberger "Festhalle", an die Hauptstraße heranrückt, liegt das moderne "Multifunktions-Sportfeld" dahinter. Ebenso die Einsatzzentrale und das Domizil der Lindenberger Feuerwehr.

Turnhalle des Turnvereins und "Lindenberger Festhalle"

Nur kurz danach erhebt sich imposant der stattliche Sandsteinbau der katholischen Kirche links der Straße, (-->Veranstaltungen). Ihm gegenüber mündet zunächst die Neutalstraße als möglicher Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Weinbiet mit Waldhaus und Aussichtsturm (-->Umgebung und -->Aussichtstürme) oder ins nahe Neutal ein, wo Deutschlands größter Straßendamm (!) Bewunderung entlockt, aber auch ein neuer Barfußpfad neue Tast- und Sinnenerlebnisse vermittelt u.a. (-->Neutal). Gleich nach der Neutalstraße mündet parallel die Karlstraße ein. Die danach links zur Hauptstraße stoßende Wiesenstraße leitet u.a. zu Lindenbergs großem Platz, wo im August die Lindenberger ihre Schlemmer-Kerwe feiern. An der östlichen Straßenecke präsentiert sich herausgeputzt das Rathaus mit Bäckerei und Steh-Café.

   

Petrus-Statue in Wandnische, Hauptstraße 67                  Katholische Kirche


Das blumengeschmückte Rathaus, links davon der zentrale Park- und Kerweplatz

Auf nostalgischem Straßenpflaster weiter erhebt sich dem Rathaus gleich schräg gegenüber ein besonders schönes Gebäude.  Mit seiner der deutschen Renaissance um die vorletzte Jahrhundertwende nachempfundenen Backsteinfassade mit ihren reichen Schmuckformen entfaltet es eine städtische Wirkung.  Nur kurz danach, an der gleichen Straßenseite, begegnet uns das 1844 errichtete alte Steinkreuz (Kruzifix), von wo der Kapellenweg auf den Kirchberg mit der Cyriakuskapelle führt.

   

Der deutschen Renaissance nachempfundenes Gebäude an der Hauptstraße 98 mit Backsteinfassade und reichen Schmuckformen, wie Eckrisaliten, Volutengiebel, Obelisken, diamantisierende Sandstein-Einlassungen u.a. (Bild links), altes Steinkreuz (Kruzifix) Hauptstraße 114, 116 (Bild rechts)   

Wo gleich darauf das Straßenpflaster wieder endet und links die Joppenholzstraße sich mit der Hauptstraße vereint, beim alten Lindenberger Forsthaus von 1747 mit dem Wappen des Speyerer Fürstbischofs Franz Christoph von Hutten in der Fassade (siehe unten!), verbreitert sich die Hauptstraße deutlich. Die Aufweitung bildete einst den alten Lindenberger Dorfplatz, wo heute in seiner "Reminiszenz" die Lindenberger Dorfjugend ihr Maifest feiert und auch die "Kerwe-Redd" für Heiterkeit sorgt.

Das ehemalige Forsthaus von 1747 (links) an der Aufweitung der Hauptstraße als einstiger Dorfplatz und Mittelpunkt von Lindenberg

Am Nordende des einstigen Dorfmittelpunktes, wo rechts der Mauerweg abzweigt, behütet eine kleine Anlage das "Kerwegrab". Nahe dabei bietet ein Schaukasten Informatives über Lindenberg an. Die Hauptstraße zieht dagegen links weiter, passiert die links zu ihr stoßende Bachstraße, um dann nach einem Engpaß einen deutlichen Anstieg zu nehmen, an dessen Ende der alte Friedhof im rechten Talhang liegt. Den Talhang gegenüber dominiert eine große offene Hangwiese, Tummelplatz für Damhirsche und -kühe und deren verspielten Nachwuchs. Kinder nehmen gern den Weg dorthin, wo ein Stück weiter von der Hauptstraße links die Eckwiesenstraße (siehe unten!) abzweigt, die zum Damwildgehege sowie zum neuen Friedhof führt.

 

Damwild beim Äsen ...                                                       ... und "Bär auf Beutesuche" (obere Hauptstraße)

Von hier talaufwärts weiter und wo dann bald danach an der linken Seite der Hauptstraße die Wohnhäuser enden, konzentrieren sich im Anschluß mehrere Gewerbebetriebe. Während danach nur noch an ihrer rechten Seite die Wohnbebauung folgt, dehnt sich linkerseits die obere Bachaue des Schlangenbachs weiträumig aus. Ihr folgend nimmt die Waldung des hinteren Lindenberger Tales schließlich die Hauptstraße in Empfang. Und hier beim Waldspielsplatz lösen sie die Waldwege in den hintersten Talgrund und hinauf zum Silbertal ab.

3. Aus der Geschichte - Von der Vergangenheit zur Gegenwart

a) Herkunft des Namens "Lindenberg"

Namenspate für das Dorf Lindenberg ist sehr vermutlich ein ursprünglich sich auf seiner Berg- und Waldmark dominant erhebender Ur-Lindenwald, von dem wohl zuerst die Lindenburg und dann auch das Dorf ihre namentlichen Anleihen nahmen.

b) Die Lindenburg und ihr Dorf

Die Lindenburg bildet den prägnantesten Bestandteil der Lindenberger Geschichte. Sie wurde wohl vor dem Jahr 1100 als salischer Verwaltungs- und Jagdsitz errichtet. Im Jahr 1104 wurde sie von Bischof Johann I. (1090-1104), einem Salier, testamentarisch dem Hochstift Speyer vermacht. Als ihr erster Lehensherr wurde für das Jahr 1220 Diemar von Lindenburg genannt. Nachdem sein Geschlecht in männlicher Linie um 1250 ausgestorben war, folgten Ende des 13. Jh. die Herren von Frankenstein als Lehensnehmer. Nach ihrem Aussterben um 1340 wurde Conrad(t) Schenk zu Erbach Lehensträger der Burg, der sie 1353 gegen den Protest des Speyerer Bischofs Gerhard von Ehrenberg (1336-1363) für 4000 Gulden an Engelhard von Hirschhorn verkaufte. Der rechtswidrige Verkauf wurde mit der posthumen Belehnung durch das Hochstift im Jahr 1398 geheilt, womit die Herren von Hirschhorn im Besitz der Burg blieben, bis zum Aussterben des Geschlechts im Jahr 1632 (1).

Das Dorf Lindenberg entstand wohl zeitlich mit dem Bau der Burg als Burgsiedlung - und wie dabei üblich - wohl unmittelbar unterhalb der Burg, wo es von daher auch seinen ersten Ortskern ausgebildet haben dürfte. Erstmals genannt wurde das Dorf "Lyndenberg" in einer im Jahr 1398 ausgefertigten Lehensurkunde des Bischofs Raban (1396-1430) für Eberhard II. von Hirschhorn. In Symbiose verbunden, teilten Dorf und Burg ihr Schicksal im Lauf ihrer Geschichte.

Über jenes der Burg existieren nur wenige Einzelheiten. Einiges deutet darauf hin, daß die Burg zwischen 1364 und 1422 weitestgehend zerstört wurde, wobei als Auslöser hierfür territoriale Streitigkeiten anzuführen wären. Weitere Beeinträchtigungen dürfte danach auch der in unser Tal getragene Bauernkrieg (1525) bewirkt haben und ganz gewiß, in intensiverem Maße, der 30-Jährige Krieg (1618-1648). Was dann noch als spärliche Rudera der einstigen "Veste" übrig war, fiel 1689 der Zerstörung durch französische Truppen unter General Melac anheim.

c) Die Kapelle des St. Cyriakus

An die so nahezu spurlos abgegangene Lindenburg erinnert heute die in ihrem ehemaligen Halsgraben errichtete und St. Cyriakus geweihte Kapelle. Sie wurde, nach der Jahreszahl an der nördlichen Laibung ihres Portals, 1550 (/56) als Neubau aufgeführt, unter Verwendung älteren Baumaterials, wahrscheinlich den Resten einer im Jahr 1543 bereits als "Sant Ziriax Capellen" aufgeführten Kapelle. Somit löste der Neubau nicht nur diese ältere Cyriakuskapelle ab, sondern auch eine für das Jahr 1286 bereits bezeugte Burgkapelle, die möglicherweise schon unter dem Patronat des Lindenberger Ortsheiligen stand.

Die sagenumwobene Cyriakus-Kapelle im Halsgraben der ehemaligen Lindenburg

 

Blick ins Innere der Kapelle auf den Altar (Bild links) und die Cyriakus-Statue (Bild rechts)

Jener heilige Cyriakus, einer der 14 Nothelfer, gilt als Weinheiliger und Schutzpatron, insbesondere gegen Anfechtungen des Bösen. Er wurde am 8. August, wohl unter Kaiser Diokletian, im Jahr 305  zu Tode gemartert. An seinem Todestag (oder Sonntag darauf) gilt ihm die Andacht und Verehrung in der besonderen Form eines Wallfahrtsfestes, hier an seiner Kapelle in Lindenberg, zu dem viele Gläubige aus der Region wallfahren, insbesondere die Winzer der Vorderpfalz, um hier ihre Erstlingstrauben dem Heiligen darzubringen und so für eine gute Ernte zu bitten.

Diese besondere Verehrung des St. Cyriakus breitete sich wohl vom Kloster Neuhausen bei Worms aus, das 847 in den Besitz von Reliquien des Heiligen gelangte. Weitere Orte mit besonderer Verehrung für diesen kristallisierten sich heraus und sorgten so für die weitere Verbreitung dieser Heiligenverehrung in der Region. Wobei Lindenberg mit seiner Cyriakuskapelle zum bedeutendsten Ort dieser besonderen Verehrung dieses Heiligen wurde. Weshalb auch eine Anzahl Sagen und Legenden um St. Cyriakus und seine Kapelle auf dem Lindenberger Kirchberg ranken (siehe unten!).

d) Vom Fron- und Bauerndorf zum Fabrikdorf

Was die Entwicklung des Dorfes Lindenberg angeht, so dürfte diese vor allem von seinen frühensten Einwohnern ausgegangen sein, welche vor allem in fronabhängigen Diensten der Herren von Lindenburg gestanden haben dürften, etwa als Hilfskräfte und Handwerker beim Burgenbau oder als Bauern und Holzmacher zur Versorgung deren Insassen. Eine schwere Zäsur bewirkte der 30-Jährige Krieg mit nahezu völliger Entleerung des Dorfes. Der Neubeginn danach war mühselig und vor allem die im 18. Jh. - über fast fünf Jahrzehnte hinweg! - immer wieder aufflammenden Kriege, verbunden mit Überfällen, Requirierungen u.a. machten ein Vorankommen äußerst schwierig. Weshalb davon ausgegangen werden muß, daß die Vorfahren lange Zeit in großer Armut lebten.

Dies änderte sich erst mit dem Einzug der industriellen Tuchproduktion ins Lambrechter Tal, wodurch in Lindenberg 1823 eine erste Tuchfabrik (2) entstand, der 1832 eine zweite folgte (3). Wenn ihre Existenz auch nur wenige Jahrzehnte währte, so verhalfen sie doch die wirtschaftliche Lage zu verbessern. In besonderem Maße gelang dies auch durch die Umnutzung der zweiten Fabrik als Papiermühle im Jahr 1855 und deren sukzessiven Ausbau zu einem industriellen Großbetrieb in der Papierbranche. So konnte aus dem ehedem Bauern- und Waldarbeiterdorf ein Fabrikdorf werden, das insbesondere auch den großen wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg zu nutzen verstand, um auf kommunalem, sozialem und kulturellem Gebiet beachtliche Leistungen zu erbringen.

e) Die Anerkennung als "Erholungsort"

Lindenberg gelang es so auch, sein Ansehen zu heben, was ihm 1974 das Prädikat "Anerkannter Erholungsort" eintrug. Denn nicht nur die würzig-reine Waldluft, sondern auch die landschaftlich schöne Lage der Gemeinde im Seitental des Speyerbachs bieten seinen Gästen Ruhe und Entspannung - abseits lauter Touristikprogramme und der Hektik von Beruf und Alltag. Hinzu kommt die einladende ->Umgebung des Pfälzerwaldes, die für Wandern, Klettern, Mountain-Biking oder Nordic-Walking beste Bedingungen bietet.

f) Feste und Feiern

Urlauber wie Gäste heißen die Lindenberger gerne willkommen, gerade auch bei ihren Feiern und Festen, die einen guten Ruf auch weit über die Ortsgrenzen hinaus genießen. Den Festreigen des Jahres eröffnen die Fasnachter des Lindenberger Carneval-Clubs mit ihren zünftigen Prunksitzungen. Es folgt das Parkfest mit seiner "Illumination der 1000 Lichter". Ein ganz besonderer Höhepunkt des Jahres stellt das Cyriakus-Fest um den 8. August dar, wenn zur Wallfahrt zur Kapelle des Schutz- und Weinheiligen Cyriakus ganze Scharen pilgern, überwiegend die Winzer der Vorderpfalz, um Schutz und Segen für ihre Ernte zu erbitten. Ein Glanzlicht stellt auch die Kerwe am letzten Sonntag im August dar, die mit ihrem ausgeprägten kulinarischen Angebot als echte Schlemmer-Kerwe lockt.

Parkanlage mit Brunnen - Festplatz "Illumination der 1000 Lichter"

g) Gegenwärtige Entwicklung und Perspektiven

Die gerade in den beiden letzten Jahrzehnten einhergegangen globalen Umwälzungen sind auch an Lindenberg nicht spurlos vorbeigegangen. Insbesondere deren negativen Auswirkungen haben auch das Dorf in arge Mitleidenschaft genommen, wie etwa beim Status des Fabrikdorfs, nachdem der größte Arbeitgeber am Ort, die Papierfabrik, ihre Tore schließen mußte. Auch das übrige Gewerbe hatte Einbußen hinzunehmen, so insbesondere in der Gastronomie. Doch mit Beharrlichkeit und Zuversicht, welche die Lindenberger auch schwersten Zeiten trotzen ließ, stellte man sich den neuen Herausforderungen. Hielt das, was gehalten werden konnte und nahm Chancen wahr, auch Neues zu schaffen.

   

Die beiden Dorfkirchen von Lindenberg: links die katholische, rechts die protestantische Kirche

Damit hat Lindenberg sich Vorzüge bewahren können, die das Dorf liebens- und es darin auch lebenswert machen, wie sie auch schon angedeutet wurden. So zeichnet es sich durch ein schmuckes Ortsbild aus, in dem der das Lindenberger Tal durchwindende Schlangenbach seine anmutige Präsenz zeigt, ob im oberen Talbereich, wo ihn von Schafen und Damwild beweidete Wiesen und Auen umsäumen, oder bei seinem weiteren talwärtigen Weg, bei dem er zuerst der auf dem Kirchberg thronenden Kapelle seinen Gruß entbietet, dann den beiden stilvollen Kirchen seine Reverenz erweist, zwischen denen er mit der von ihrer signifikanten Lindenallee beflankten Parkanlage zu einem idyllischen Ensemble verschmilzt.

An öffentlichen Einrichtungen bestehen eine Grundschule, ein Kindergarten mit Bibliothek, drei Kinderspielplätze, eine Veranstaltungshalle, ein modernes Mulitfunktions-Sportfeld, zwei Klettergärten, drei Bushaltestellen, ein Rathaus. In letzterem untergebracht ist eine Bäckerei mit Steh-Café, neben der als weitere Gewerbebetriebe noch zwei Blumengeschäfte, ein Elektroinstallations- sowie ein Metallverarbeitungsbetrieb, drei Pensionen und zwei Gaststätten vor Ort sind (4).

Das neue Multifunktions-Sportfeld mit vielen Sportmöglichkeiten wie Kleinfeldfußball, Handball, Kleinfeldhockey, Basketball, Volleyball, Faustball, Prellball, Badminton, Fußballtennis, Leichtathletik (100m-Lauf, Weit- u. Hochsprung)

Die Lage am östlichen Rand der Verbandsgemeinde Lambrecht, der das Dorf angliedert ist, ist eine überaus vorzügliche. Nur zwei Kilometer westwärts über die B39 sind es bis Lambrecht, dem Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung, wo sich etwa den Lindenbergern gleich drei Supermärkte zur Deckung ihres täglichen Bedarfs in nächster Nähe erschließen u.a. Nur zwei Kilometer weiter, diesmal ostwärts über die B39, ist die Weinmetropole Neustadt greifbar nahe und über die K16 bieten sich kürzeste Verbindungen zur Kreisstadt Bad Dürkheim und weiter zum Rhein-Pfalz-Zentrum Ludwigshafen u.a.

Romantischer Blick vom Neubaugebiet Richtung Lambrecht

Die unmittelbare ->Umgebung Lindenbergs reizt zum Wandern in sattgrünen Wäldern, etwa zum Lindenberger Hausturm auf dem  Weinbiet oder zum  Eckkopfturm.  Beliebte Ziele sind auch das Forsthaus Silbertal, der Kurpfalzpark oder das Lambertskreuz. Bei allen genannten Zielen ist Einkehr möglich. Auf heimatkundliche Exkursion kann man sich auf dem ->Heimatpfad rund um Lindenberg begeben und wer es etwas sportlicher angehen möchte, dem seien die ausgeschilderten Nordic-Walking-Strecken oder die Klettergärten empfohlen (-->Sport und Freizeit).

Die Zukunftsfähigkeit des Dorfes zu festigen, stellt eine der hingebungsvollsten Aufgaben dar, der man sich in Lindenberg annimmt, was 2009 beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" Früchte trug, indem Lindenberg hierbei als Sieger des Landkreises Bad Dürkheim hervorging. Wichtigstes Ziel war dabei in den letzten Jahren die Erschließung eines ->Neubaugebiets. Es liegt, erkennbar an seiner Rodungsinsel, am Südende Lindenbergs, in einer von Wald gesäumten Hanglage mit reizvollem Ausblick über den südlichen Teil Lindenbergs bzw. auf das sich mit seiner altehrwürdigen Klosterkirche in seinen Talkessel schmiegende Lambrecht. Ein Angebot an Neubürger, in Lindenberg heimisch zu werden und wozu sie auch herzlich eingeladen sind.

 

  INFO - INFO - INFO - INFO - INFO - INFO - INFO - INFO - INFO   Gästezimmer, Ferienwohnungen und Übernachtung in Lindenberg

  • Gaststätte "Lindenburg", Hauptstr. 19,   Tel. 06325-343
  • Pension Silbertal, Lambrechter Str. 23,   Tel. 06325-95980-0
  • Ferienwohnung Nina, Bachstraße 5,       Tel. 06325-2848  

Anmerkungen zu Vorigem:

  1. zur szenischen Verarbeitung dieses historischen Vorgangs in dem kleinen Bühnenstück "Burg Lindenberg - Historische Spielszene" siehe unter der Seite -->Heimathefte - Lambrechter Heimatbühne;
  2. die sog. "Alte Maschine", eigentlich als mechanische Spinnerei errichtet, 1905 abgebrannt;
  3. die sog. "Neue Maschine" oder "Schloßmaschine", ebenfalls als mechanische Spinnerei errichtet mit Walkerei und Appretur, später Papierfabrik Knoeckel, Schmidt & Cie.;
  4. ohne Anspruch auf Vollständigkeit bzw. unter Nichtberücksichtigung bestehender Vakanzen;

* * *


Die Eckwiesenstraße und die Deutung ihres Namens

Straßennamen weisen oft eine tiefer begründete historische Bedeutung auf. Eine solche steckt auch in dem der Lindenberger Eckwiesenstraße als westliche Abzweigung von der Hauptstraße zum neuen Friedhof bzw. zum Damwildgehege im oberen Dorfbereich (s.o).

Die Eckwiesenstraße, am linken Bildrand Gebäudeteil der ehemaligen Gaststätte "Eckwiesenhof", am rechten Bildrand Straßenschild "Eckwiesenstraße" und Hinweisschild zum "Friedhof"

Daß die Straße ihren Namen von den bei ihr liegenden "Eckwiesen" ableitet, kann in logischer Folgerung noch rasch erschlossen werden. Doch was hat es mit den "Eckwiesen" auf sich? Wie kamen diese zu ihrem Namen, auf daß dieser in den Namen der heute dort verlaufenden Straße einfließen konnte?

Zur Klärung müssen wir uns in die Zeit der Revolutionskriege versetzen, als die Pfalz und somit auch unsere Gegend zu einem Kriegsschauplatz wurde, wo sich österreichisch-preußische Truppen einerseits und die französischen Revolutionstruppen andererseits bekriegten. Dabei kam es dazu, daß im Frühjahr 1794 bei der "Alten Schanze" beim Silbertal, nordöstlich Lindenberg, französische Truppen Stellung bezogen (siehe -->Thema spezial Beitrag Nr. 10).

Der Ritterstein bei der "Alten Schanze" erinnert an die kriegerischen Geschehnisse des Jahres 1794

Die "Alte Schanze" bei der K 16 südlich dem Silbertal war schon in römischer Zeit Knotenpunkt einer Römerstraße von Speyer über Haardt, Weinbiet, Schanze und Stoppelkopf nach Lambertskreuz

Die französischen "Sansculotten", wie die ärmlich gekleideten Freiwilligen genannt wurden, weil sie anstelle der kurzen (Uniform-) Kniebundhose (frz. culotte) ihre "langen gewöhnlichen Straßenhosen" trugen (also 'ohne' diese Kurzhosen waren=frz. sans), erwiesen sich als hungrig. Weshalb sie sich Furage direkt aus dem näheren Umfeld besorgten, was für Lindenberg mit dem schmerzlichen Verlust seiner sämtlichen Kühe verbunden war.

Doch bevor die Franzosen alle requirierten Kühe schlachten konnten, gelang es den Lindenbergern, zwei Kühe vor dem französischen Schlachtermesser zu retten und in Sicherheit zu bringen. Diese versteckten sie im "rettenden Eck", wo sie die Franzosen offensichtlich nicht entdecken konnten.

Dies war wohl möglich, weil damals noch dichter Waldbewuchs jene Ecke Lindenbergs dominierte, bevor dann Rodungen dort ein großes Wiesengelände erschufen, dessen Wiesenparzellen dann in Bezug zum vormals dort  bestehenden "rettenden Eck" den Namen "Eckwiesen" erhielten. So wurden diese dann auch Namenspate für das dortige gleichnamige Gewann sowie für die später dort ausgebauten "Eckwiesenstraße" wie auch für eine zeitweilig ebenfalls dort betriebenen Gaststätte mit dem Namen "Eckwiesenhof".

* * *


Das Manngericht in Kirrweiler wegen des Verkaufs der Lindenburg

Der unrechtmäßige Verkauf der Lindenburg durch Conrad Schenk von Erbach an Engelhard von Hirschhorn (siehe oben) hatte ein gerichtliches Nachspiel. Nachdem im Jahr davor zwei Versuche fehlschlugen, den Übeltäter vor ein Gericht zu laden, kam es am 18. Januar 1354 im bischöflichen Amt Kirrweiler zu einem dritten Verhandlungstermin, bei dem Conrad Schenk zugegen war.

Die Gerichtsverhandlung wird in der Lindenberger Chronik S. 28f geschildert. Hiernach hatte sich Schenk von Erbach wegen des Verkaufs von Gütern zu verantworten, die ihm nicht gehörten. Gemeint ist die Lindenburg nebst Zubehör, welche Schenk von Erbach nur als Lehen des Hochstifts besaß, das zudem an den Lehenseid gekoppelt war, wonach der Lehensnehmer gegenüber dem Lehensgeber, dem Bischof, sich zur besonderen Treue verpflichtet hatte.

Hauptgegenstand des Verfahrens war somit der rechtswidrige Verstoß gegen das Eigentumsrecht, in dem in Tateinheit zugleich aber auch ein Bruch des Lehenseides zu erblicken war, welchen Conrad Schenk von Erbach auch offen vollzogen hatte. Denn er hatte in einem Brief, der in der Gerichtsverhandlung als Beweismittel diente, die Aufkündigung seines Eides gegenüber dem Bischof erklärt, daß er "weder sein Mann noch sein Burgmann" sei.

Hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Verhandlung teilt uns die Lindenberger Chronik mit, daß das Lehensgericht unter dem Vorsitz von Eberhard von Dirmstein zu dem einstimmigen Urteil gelangte, daß die Lindenburg wieder an das Hochstift heimfallen solle. Eine unverzügliche Übergabe an den anwesenden Bischof Gerhard von Ehrenberg erfolgte jedoch nicht, da Schenk von Erbach, wohl aus einer stärkeren Position heraus, diese verweigerte und auch das Urteil nicht anerkannte.

Auf den damaligen Prozeß geht eine weitere Quelle genauer ein *). Zunächst hebt diese Kirrweiler als besonderen Ort der bischöflichen Rechtspflege hervor. Als Amtsgericht mit 15 Schöffen besetzt, wurden dort Gerichte an zwei Orten gehalten. Zivilrechtliche Angelegenheiten kamen im Rathaus zur Verhandlung, während das peinliche (strafrechtliche) Gericht beim Kirrweiler Schloß tagte, d. h. außerhalb unter freiem Himmel und nur bei schlechtem Wetter innerhalb des Schlosses.

Durch die Abhaltung des Gerichts beim Schloß, sehr vermutlich auf dessen Schloßwiese, wurde somit auch die Schwere der zu verhandelnden Tat besonders deutlich. Daß im obigen Fall dort verhandelt wurde, qualifizierte die Tat des Conrad Schenk als Verbrechen! Auch daß die Verhandlung im Freien erfolgte, obwohl am Verandlungstag (18. Januar!) gewiß noch winterliche Verhältnisse herrschten, verdeutlicht dies. Denn hieraus ist abzuleiten, daß die Verhandlung öffentlich geführt wurde, unter Anwesenheitspflicht aller Bürger von Kirrweiler!

Dieses Publizitätsprinzip leitet sich aus altem germanischen Recht ab, mit dem Sinn, für Recht und Gesetz höchste Transparenz zu schaffen, nichts im Verborgenen geschehen zu lassen, was bei Germanen stets Unrecht indizierte, sondern im ehrlichen Offenlegen dem Recht eine höhere Geltung beizumessen. Zum weiteren, um Rechtssicherheit zu schaffen und zu wahren, indem so sich unter den zahlreichen Zeugen ein kollektives Wissen verankern konnte, das bei aufkommenden Streitigkeiten oder Zweifeln hinsichtlich derart wichtiger Rechtsvorgänge sich als verläßliche "Rechtsquelle" nutzen ließ.

Die Form des "Manngerichts", welche man für die Verhandlung dieses Falles wählte, entspringt ebenfalls alter germanischer Rechtstradition. Sie ist erkennbar an den sieben Schöffen, welchen in diesem Falle das Urteil anvertraut war. Ursprünglich waren es mindestens sieben Gewährsmänner, welche die Streitführer und Streitgegner jeweils aufzubieten hatten, gegebenenfalls auch in größerer Anzahl, aber immer durch die Mindestzahl "Sieben" teilbar. Diese schlugen ursprünglich das Urteil nur vor, natürlich im Sinne ihrer "Mandanten". Dabei gab zumeist die größere Anzahl an Gewährsmännern den Ausschlag, die eine Partei letztlich aufzubieten vermochte. Die weitere Rechtsentwicklung kam von dieser mehr quantitativen Urteilsfindung dann ab und fand so zu den sieben Schöffen als qualifizierte Urteiler.

Über die in Kirrweiler eingesetzten 15 Schöffen gab es eine klare Regelung. Nach der zugrunde liegenden Quelle stammten der Landrichter mit dem Titel "Markmann", der Schultheiß und der Büttel immer aus Kirrweiler. Je zwei aus Hambach, Diedesfeld, Maikammer, St. Martin und Venningen kamen hinzu. Desweiteren je ein Schöffe aus Edenkoben und Geinsheim.

Für das "Manngericht" vom 18. Januar 1354 überliefert uns die zugrunde liegende Quelle folgende Beteiligten als Schöffen: Graf Heinrich von Veldenz, Ritter Johann von Wachsigstein, Hugo von Ramberg, Johann von Than, Henrich von Otterbach, Contz von Wachsigstein und Dietrich Kämmerer von Dürkheim. Die Schöffen - wie der Vorsitzende übrigens auch! - stammten also nicht aus den Reihen der sonst üblicherweise eingesetzten Schöffen (siehe oben), sondern waren eindeutig von anderer örtlicher Herkunft wie auch von höherem Rang und Würde, was wohl an der besonderen Brisanz dieses Falles lag.

                     

Alter Grenzstein am Kapellenweg mit der "Hirschstange" als Zeichen der Hirschhorner Herrschaft (siehe auch unter -->Wald Hirschhorn)

*) Meinhold Lurz, Die Ritter von Venningen, Verwaltung im Amt Kirrweiler, Hrsg. Heimatverein Kraichgau e. V., Sinsheim 1996, S. 200f;    

* * *

Sagen und Legenden

Über die vom Kirchberg auf das Dorf romantisch herabblickende Kapelle und ihren Patron, den hl. Cyriakus, ranken mehrere Sagen und Legenden. Während ein Teil davon sich mehr auf die Vorderpfalz bezieht, nehmen zwei davon direkten Bezug auf Lindenberg und seine Kapelle. Nur den beiden letzten wollen wir uns in diesem Zusammenhang widmen, nachdem der Lindenberger Ortsheilige und seine Legende selbst eine nähere Darstellung erfahren haben. Die Lindenberger Sagenwelt vervollständigt die Sage vom Nonnental.

1. Der hl. Cyriakus

Nach der Legende wird Cyriakus von Rom von Papst Marcellus zum Diakon geweiht. Der Kaiser verurteilt ihn zum Bau von Thermen zur Zwangsarbeit und wirft ihn in den Kerker. Eine Lichterscheinung und eine vom Himmel erschallende Stimme läßt seinen Gefängniswärter Spronianus gläubig werden, worauf dieser enthauptet wird. Als die Tochter des Kaisers Diokletian (284-305), Arthemia, von einem bösen Geist besessen ist, der nur der Macht des Cyriakus weichen will, heilt dieser sie. Gleiches läßt er der Tochter des Perserkönigs angedeihen. Weil er das Götzenopfer verweigert, läßt Kaiser Maximinian (286-305/307-308) - Mitkaiser des Kaisers Diokletian (284-305) - siedendes Pech über sein Haupt gießen und ihn foltern, schließlich auch enthaupten (um 305).

Als einer der 14 Nothelfer obliegt ihm das Patronat gegen Anfechtungen böser Geister und Besessenheit und als 874 das Stift Neuhaus bei Worms in Besitz von Reliquien gelangt war, was seine Verehrung insbesondere in der Vorderpfalz stark anwachsen ließ, wurde der hl. Cyriakus auch zum Weinpatron der Pfalz und Beschützer der jungen Trauben. Wo er der Legende nach bereits als Einsiedler für kurze Zeit gelebt haben soll, nämlich in Lindenberg, wird an seinem Festtag, dem 8. August, sein Fest bei der ihm geweihten Kapelle gefeiert, in einer Wallfahrt, mit Bekränzung seiner Statue durch Erstlingstrauben.

2. Die Kapelle und ihr Glöcklein

St. Cyriakus soll einer Sage nach des öfteren ausgedehnte Wanderungen zu den vorderpfälzischen Weinbaugebieten unternommen haben. Bei seiner Rückkehr in die Waldeinsamkeit, soll ihm dann ein seltsames Glöcklein der Kapelle mit seinem Läuten begrüßt haben. Als er eines Tages wieder einmal zurückgekehrt war, verweigerte ihm das Glöcklein seine Stimme und blieb stumm. Er fand den Grund in einem Wingertspfahl, den er genommen hatte, um sich darauf stützen, weil er diesmal besonders ermüdet war. Erst nachdem er ihn an seinen ursprünglichen Platz zurückgebracht hatte, entbot ihm das Glöcklein wieder seinen Willkommensgruß.

3. Wie die Kapelle ihren Ort fand

Wie eine weitere Sage kündet, sollte die Kapelle ursprünglich im Tal errichtet werden. Also verbrachte man das hierfür benötigte Baumaterial an die vorgesehene Stelle im Tal. Als man sich in der Frühe dort zusammenfand, um mit den Arbeiten zu beginnen, fand man Steine und Balken nicht mehr vor. Erst nach langem Suchen wurde das Baumaterial auf der Höhe gefunden, wo heute die Kapelle steht. Erneut verbrachte man es an die vorgesehene Stelle im Tal. Aber weil sich alles wiederholte, wurde die Kapelle schließlich dort gebaut, wo das Baumaterial so geheimnisvoll hingelangt war.

4. Die Sage vom Nonnental

Über das Seitentälchen unterhalb der Wolfsburg, gegenüber der "Alten Maschine", das sog. Nonnental, teilt eine weitere Sage mit, daß dort einmal ein Nonnenkloster gestanden haben soll. Dessen Oberin soll schlimm und böse gewesen sein, weshalb sie nach ihrem Tod ruhelos umhergeht, bis sie eines Tages erlöst wird.

Alle sieben Jahre soll das Kloster wieder auferstehen, doch nur ein Sonntagskind soll es dann zu sehen bekommen. Ein solches war auch der Schäfer, der es Tag und Nacht erleuchtet sah, erhellt durch viele brennende Ampeln und mit singenden Nonnen darin. Als er hineinging und darin die vielen Totengesichter und die am Altar stehende bleiche Oberin erblickte, da gruselte es ihn sehr, so daß er ausrief: "Gelobt sei Jesus Christus!" Und damit war alles weg und nichts mehr da, so wie man es heute vorfindet. Nur eine Stimme hat er noch rufen hören: "Ach, jetzt muß ich wieder sieben Jahre warten!" Aber wann das ist, weiß kein Mensch.  

* * *

Quellen zum Nachlesen:

  1. Lindenberg Pfalz - Eine Sammlung heimatkundlicher Beiträge, herausgegeben von der Gemeinde Lindenberg Pfalz), 1998;
  2. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bad Dürkheim, Bd. 13.1 1995;c) Pfälzisches Burgenlexikon Bd. III. I-N, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern, 2005;

-->Seitenanfang